Save the Date – Fachkonferenz 2025
Am 23. Oktober 2025 findet an der Universität Kassel unsere Fachkonferenz 2025 „Zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Spannungsfelder des Suburbanen“ statt. Merken Sie sich diesen Termin bitte bereits heute vor!
Am 23. Oktober 2025 findet an der Universität Kassel unsere Fachkonferenz 2025 „Zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Spannungsfelder des Suburbanen“ statt. Merken Sie sich diesen Termin bitte bereits heute vor!
Im Sommersemester 2025 führte das Teilprojekt 2 Studierendenprojekte zum Frankfurter Stadtteil Riedberg durch. In einem Bachelor- und einem Masterprojekt analysierten 25 Studierende Vegetation und Freiräume des Frankfurter Stadtteils Riedberg.
Hiwi Gesucht Hiwi Ausschreibung Universität Kassel Das Fachgebiet ‚Landschaftsplanung und Kommunikation‘ am FB 06 Architektur, Stadtpla-nung, Landschaftsplanung sucht ab August 2025 eine:nStudentische:n Mitarbeiter:in (m/w/d)für die Mitarbeit im DFG-Forschungsprojekt Stadtregionale Landschaftspolitik…
In der dritten Folge ist Carsten Keller zu Gast. Er ist Professor für Stadt- und Regionalsoziologie an der Universität Kassel und Projektleitung des Teilprojekts „Sozialstruktur und Sozialitätsformen im neuen Suburbia“. Mit ihm sprechen wir einerseits über Statistiken zu Bevölkerungszusammensetzung am Stadtrand, aber auch über soziale Infrastrukturen und das Thema Gemeinschaft. Wenn ihr mehr wissen möchtet – hört rein.
„Nachhaltigkeit“ und „nachhaltige Entwicklung“ sind in aller Munde – sowohl im Alltag als auch in der Planungspraxis. Was genau wird jedoch darunter verstanden? Wird ein allgemeines Nachhaltigkeitsverständnis zu Grunde gelegt, welches ein Gleichgewicht aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten schaffen soll? Oder werden nur Teilaspekte betrachtet, welche unter das große Dach der „Nachhaltigkeit“ eingeordnet werden?
Bevor ich von meinem ersten Eindruck berichte, möchte ich dieser Beobachtung einen zweiten Blick voranstellen, der den Erfahrungsbericht und seinen Ertrag erläutern mag. Vauban in Freiburg ist ein Stadtteil, der aufgrund seines Images das Interesse von Tourist:innen und Forscher:innenn erweckt, was von den Menschen in Vauban ambivalent wahrgenommen wird. Einerseits ist diese Aufmerksamkeit, die sich auf die Siedlung und ihre Bewohner:innen richtet, durchaus schmeichelhaft und mag auch mit einem gewissen Stolz auf ihren Stadtteil verbunden sein, andererseits nervt das öffentliche Interesse auf die Dauer und insbesondere dann, wenn das Privatleben davon betroffen ist. Auf einem Übersichtsplan zum Stadtteil wird darauf hingewiesen, dass man die Privatsphäre der Einwohner:innen respektieren und ihre Grundstücke nicht ohne Einladung betreten solle . Insofern ist die Skepsis und Enervierung, mit der manche Bewohner:innen die Besucher:innen betrachten, sehr verständlich. Wer fühlt sich schon gerne wie im Zoo ausgestellt, zumal nach postmoderner Manier als ‚Natur‘ inszeniert, d. h. ohne Käfig oder Zäune quasi im ‚naturgetreuen Habitat‘ präsentiert .
In der zweiten Folge sprechen wir mit Henriette Bertram über Vereinbarkeiten. Wie wird das Thema Familie am Stadtrand gedacht? Wie wird über Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit gesprochen – spricht darüber überhaupt jemand? Wie wird das Kümmern in diese neuen Stadtteile miteingeplant und gelebt? Wenn ihr mehr wissen möchtet- hört rein.
Freiburg ist für seine neueren Siedlungserweiterungen bekannt, unter denen Rieselfeld und Vauban herausragen und immer wieder als Beispiele gelungener Stadtplanung zitiert werden. Die ehemalige Kaserne und als ökologische Siedlungserweiterung gerühmte Vauban ist ein beliebtes Exkursionsziel für Planer:innen, Soziolog:innen und Ethnograf:innen. Durch das Neubaugebiet Dietenbach mit ca. 6.900 geplanten Wohnungen geriet Freiburg auch in den Fokus unseres interdisziplinären Forschungsvorhabens.
In der ersten Folge starten wir mit einem Gespräch mit , Sprecher des und Projektleitung des Teilprojekts . Wir sprechen über natürlich über Stadtrand, über Planung und über Leitbilder - aber auch über die wissenschaftlichen und organisatorischen Hintergründe der Gruppe, darüber wer wir sind und wieso es uns wie wir in dieser Konstellation zusammen gekommen sind. Wenn ihr mehr wissen möchtet- hört rein.
Das Planungsamt in Frankfurt hatte im Juli 2024 zu einer Tagung auch aus dem Kreis der Landbewirtenden des Gebiets zum städtebaulichen Entwicklungs-Vorhaben „Stadtteil der Quartiere“ am Westrand der Stadt eingeladen. Das Vorhaben ist sehr ambitioniert, weil viele Interessen vereint und wegen des Interesses an Flächen westlich der A5 auch mit dem Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main abgestimmt werden müssen. Die sehr informative Veranstaltung offenbarte einen tiefsitzenden Konflikt auf dem Weg zur Verwirklichung eines Stadtteils, der das Verhältnis zwischen Stadt und Land neu zu definieren versucht. Hinsichtlich der Besitzverhältnisse stehen den Landwirten auf besten (d.h. produktivsten) Böden im Umland von Frankfurt Vorhaben für einen neuen Stadtteil einschließlich eines Programms für neue Land- und Freizeitnutzungen im Umland gegenüber. In verschiedenen Diskussionsrunden und angereichert mit Vorbildern aus anderen Städten (z.B. Heidelberg) informierte die Veranstaltung u.a. über den Begriff und das Verständnis von „koproduktiver Landwirtschaft“ (als Teil der „koproduktiven Landschaft“) in einer der Diskussionsrunden.