Anmerkungen zur Funktionsorientierung, Multifunktionalität, Multicodierung und Nutzungsoffenheit von Freiräumen

Frank Lorberg, Florian Bellin-Harder​. Januar 2026

In Diskussionen um die Neue Suburbanität treten zunehmend Aspekte des Freiraums hervor, die ihm zentrale Bedeutungen für eine gelungene Siedlungserweiterung zuweisen (vgl. z. B. ARL 2025). In der aktuellen Diskussion stehen Forderungen nach multifunktionalen, neuerdings nach multicodierten (vgl. z. B. BBSR 2021), aber auch wieder nach nutzungsoffenen Freiräumen im Fokus. Zum Verständnis der aktuellen Konzepte für vielfach und mehrdimensional nutzbare Freiräume in Siedlungserweiterungen hilft ein Blick auf Aspekte aus der Geschichte der Stadtplanung und Landschaftsarchitektur seit den 1920er Jahren.

Abb. 1: Freiraum mit Sitzgelegenheiten, Spontanvegetation (Trittrasen, Hochstauden) und Nutzungsspuren (Asche, Graffiti), die auf die Anwesenheit von Jugendlichen deuten, die damit nebenbei ‚ihren Ort‘ markiert haben. (Foto aus Frankfurt-Riedberg von Hannah-Martha Siebel, 2025)

Funktionale Freiräume

Nach Anfängen in der Arts & Crafts-Bewegung und im Werkbund setzte sich Anfang des 20. Jahrhunderts der Funktionalismus in gestaltenden Disziplinen durch. Neben dem Neuen Bauen und der modernen Stadtplanung (Lampugnani 2010) fand er auch in der damaligen Grünplanung und Landschaftspflege Anhänger. Körner (2025) differenziert zwischen einem organischen Funktionalismus z. B. im damaligen Heimatschutz und dem technizistischen Funktionalismus im Neuen Bauen. Die Varianten des Neuen Bauens lassen sich unter der Minimalbestimmung ‚Form follows Function‘ zusammenfassen, unter dieser wurden komplexe planerische Aufgaben in einzelne Funktionen zerlegt, für die dann separierte Einzellösungen entwickelt und optimiert werden sollten. Typische Lösungen sollten bis zur Serienreife entwickelt und standardisiert werden. Als Vorbild galt die industrielle Produktion, insbesondere das Fließband. Beispielsweise gliedert die ‚Charta von Athen‘ (Corbusier 1943) die Stadt in die vier Hauptfunktionen Wohnen, Arbeit, Freizeit und Mobilität auf, für deren Zusammenspiel eine rationale Stadtgestalt gefunden werden solle. Wohngebäude wurden von Verkehrsanlagen und Arbeitsstätten getrennt und für die Freizeit sollten Grünplanung und Landschaftspflege Anlagen für Spiel, Sport und Entspannung einrichten und Naherholungsgebiete ausweisen (Bahrdt 1961; Buchwald, Lenthold, Preising 1964). In der Folge entstanden auf wenige, wenn nicht sogar auf eine Funktion hin geplante Freiräume wie Sandkasten, Kinderspielplatz, Feldhandball- oder Beachvolleyballplatz, auch Grünanlagen zur kontemplativen Erholung mit Ruhebänken und Schmuckbeeten. Mit der modernen Verkehrsinfrastruktur wurde das Straßenbegleitgrün oder im Geschosswohnungsbau das sogenannte Abstandsgrün eingeführt. Diese Rasenflächen zwischen den Gebäuden sollten, wie Gropius (1931) es formulierte, vor allem für Licht und Luft in den Wohnungen sowie für wohnungsnahe Ruhe und für Auslauf dienen.

Multifunktionale Freiräume

Als deutlich wurde, dass der eindimensional spezialisierte nach Aufgaben separierende Funktionalismus in den realisierten Städten zu Problemen führte, die aus Widersprüchen zwischen den optimierten Einzelfunktionen resultierten (Jacobs 1963), und die räumliche Funktionstrennung einen erhöhten Flächenverbrauch bedingte, wurde mit dem Konzept der Multifunktionalität in der  Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung (vgl. Gröning, Nohl 1972; Obermaier 1980; Böse 1981; Spitthöver 1982) geantwortet. Funktionale Lösungen sollten nicht nur technisch optimiert, sondern nun auch räumlich so zusammengeführt werden, dass es zu weniger Dysfunktionen kommt als im Funktionalismus. Schon in den 1960er Jahren wurde z. B. durch Grzimek erkannt, dass städtische Grünflächen, die ursprünglich nicht betreten werden sollten, betretbar sind und über die bloße Betrachtung hinaus für andere, praktische Interessen geöffnet werden können (Grzimek 1983; vgl. Hennecke (Hg.) 2012). In den 1970ern setzten sich auch für andere Freiräume multifunktionale Lösungen durch. Dafür wurden beispielsweise Multifunktionsplätze entwickelt, auf denen Gras wachsen und zugleich genug Tragfähigkeit bestehen sollte, dass ein Markt oder Konzert nicht automatisch Schlamm und Pfützen nach sich zogen (z. B. ‚Theresienwiese‘ in München). Ziel ist dabei eine weitere Optimierung des städtischen Raums und Lebens der Bewohnerschaft unter Beibehaltung funktionalistischer Maximen, nur sollten viele Funktionen in einem Raum untergebracht und erfüllt werden.

Die Etablierung des Multifunktionalismus in der Landschaftsarchitektur überschneidet sich mit der sogenannten Postmoderne (vgl. Habermas 1981). Neben der Bearbeitung technischer Funktionen werden auch symbolische Aspekte in die Gestaltung insbesondere städtischer Räume eingebracht (z. B. Bappert, Wenzel 1987). Aus der Planungsstrategie multifunktionaler Räume resultiert einerseits, dass neben den Funktionen nun auch der städtische Raum bzw. dessen Ausnutzung optimiert werden soll, und andererseits, dass Freiräume mit unterschiedlichen Funktionen zu sehr überlagert werden. In Frankfurt Riedberg trifft dies beispielsweise auf den ‚Kätcheslachpark‘ zu, der Ästhetik, Erholung, Spiel, Freizeit und Schwammstadt vereinen soll. Schon die räumliche Überlagerung von Spiel und Schwammstadt führt zu Einschränkungen der Versickerungsleistung des Bodens und der aktuell geringe Baumbestand, der den Blick über den Park bis ins Tal erleichtern soll, erweist sich bei zunehmender sommerliche Hitze als wenig einladender Raum für Aufenthalt, Spiel und Erholung (siehe Blog-Beiträge der Autoren).

Abb. 2: Trampelpfade im Scherrasen zeichnen wichtige Wegbezüge in der alltäglichen Nutzung nach und erleichtern Ortsfremden die Orientierung in öffentlichen Freiräumen. Nutzungsspuren informieren indirekt darüber, was an einem Ort möglich ist und toleriert wird. Über die regelmäßigen Nutzungsgewohnheiten bilden sich lokale Konventionen heraus. (Foto aus Berlin Neu-Karow von Frank Lorberg, 2019)

Multicodierte Freiräume

Mit dem Einbezug symbolischer Aspekte in die Gestaltung stellen sich für die Landschaftsarchitektur Fragen zur Codierung städtischer Räume. Wurden spezialisierte Freiräume wie Spielplätze, Grünanlagen und auch Straßen im Funktionalismus auf ihre jeweilige Aufgabe hin einfach codiert, so sollen sie nach der Vorgabe multifunktionaler Freiräume nun multicodiert werden (Becker 2012, 2023; Korth 2017). Damit wird eine neue Planungsstrategie in die Landschaftsarchitektur eingeführt, die ihre Maxime von Funktion auf Bedeutung umstellt bzw. ihren Schwerpunkt verlagert. Das heißt, die Landschaftsarchitektur führt den Aspekt der Bedeutungen ein, die Freiräume für Nutzende haben, ohne den Aspekt der Funktion, der erfüllt sein soll, gänzlich aufzugeben. Das BBSR (2021) bezeichnet Multicodierung als eine Planungsstrategie, die neben Funktionen auch Interessenlagen von Akteuren und Akteurinnen aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft einbeziehe, die aufeinander abgestimmt werden sollen. Die Bedeutung der Freiräume wird also in den unterschiedlichen und vielfältigen Interessen der Bevölkerung an Freiräumen verortet, die in Beteiligungsverfahren zur Geltung gebracht werden sollen (Becker 2023).

Der Einbezug der lokalen, zivilgesellschaftlichen Öffentlichkeit und ihrer Interessen in den Planungsprozess kann demnach potenzielle Bedeutungen ermitteln, nicht aber die Wichtung bestimmter Interessen der zukünftigen Nutzenden beeinflussen, die sich erst nach der Realisierung eines Bauprojektes bzw. der Freiräume ergeben. Beispielsweise waren bestimmte Folgen des Klimawandels zu Beginn der 2000er Jahre noch nicht zwingend vorherzusehen, insbesondere die zeitliche Ausdehnung von Hitzetagen ins Frühjahr hinein. In Beteiligungsverfahren lässt sich weder die Differenz zwischen bloßem Wunsch und später realisiertem Bedarf der konkreten Nutzenden aufheben, noch lassen sich spätere Nutzungskonflikte durch unterschiedliche Nutzergruppen und deren Interessen oder durch die Formulierung neuer Interessen, die sich im Gesellschaftswandel oder in Reaktion auf geänderte Umweltbedingungen ergeben und an Freiräume herangetragen werden, vorab erkennen. Vor allem zählt zu den Eigenheiten von Beteiligungsverfahren, dass trotz zahlreicher Versuche mehr Breitenwirkung zu erzielen nicht alle später die Freiräume nutzenden Personen sich von Beginn an zivilgesellschaftlich beteiligen (z. B. Renkamp 2017). Hierin liegt ein prinzipielles Manko der vorgängigen Bestimmung von Interessen in diesem planerischen Verfahren der Multicodierung. Auf Probleme des Funktionalismus‘ mit der vorgängigen Multicodierung von Freiräumen zu antworten, erweist sich für die Menschen im Quartier letztlich als ein fragwürdiges Angebot, weil die sich möglicherweise später ergebenden Probleme in der Nutzung multicodierter Freiräume den unverträglichen Interessen der im Beteiligungsverfahren eingebundenen Gruppen angelastet werden können. Dies kann die Planungsämter von der Verpflichtung entlasten, die Anlagen an die neuen Ansprüche der dort lebenden Menschen anzupassen.

Für die materielle Bauplanung und Umsetzung der Entwürfe werden Interessen wiederum in Funktionen übertragen, um die Möglichkeit baulich einzuräumen, dass das Set formulierter Absichten und Wünsche im Freiraum befriedigt werden kann. In der Umsetzung der Multicodierung folgen die Ergebnisse daher den Anlagen multifunktionaler Freiräume. Daher erklärt sich auch die verbreitete Ansicht, dass Multicodierung sich durch Multifunktionalität auszeichne (z. B. Korth 2017). Auf die Probleme multifunktional angelegter Freiräume und möglicher Nutzungskonflikte bei Funktionsüberlagerungen haben wir oben am Beispiel des Kätcheslachpark z. B. hinsichtlich der Versickerungsleistung und Betretbarkeit der Böden hingewiesen. Wie schon beim Funktionalismus und auch bei dem Multifunktionalismus stellt sich bei der Multicodierung der Freiräume eine gewisse Schwerfälligkeit der Anpassungsplanung ein, als wären die einmal in einem aufwendigen Planungsverfahren optimal codierten Freiräume aus welchen Gründen auch immer (Finanzen, Urheberrecht, Personalmangel, Entscheidungsabläufe) für neue Codierungen durch die Nutzenden unzugänglich. Ein positives Beispiel nachträglicher Neucodierung stellt aktuell der Riedbergplatz (siehe Blog-Beitrag der Autoren) dar, der angesichts des Klimawandels nun nach Wünschen der Bürgerschaft mit Bäumen bepflanzt werden soll.

Becker et al. (2017) sprechen in Bezug auf eine sozial eingespielte Mehrfachnutzung von der Mehrdimensionalität unterschiedlicher Interessen, die sich auf einen Freiraum richten, ohne einander widersprechen zu müssen. Beispielsweise wenn derselbe Rasen für ein Sonnenbad oder Fußballspiel, als Gelegenheit zum Picknick oder abendliches Grillfest genutzt wird. Zu gleicher Zeit würden die widersprechenden Interessen in Konflikt geraten, bei zeitlicher oder räumlicher Entzerrung überlagern sie sich nicht und können miteinander verträglich realisiert werden. Hier spielen soziale Konventionen in der Nutzung geteilter Freiräume eine zentrale Rolle. In dieser Mehrdimensionalität der Interessen an gemeinsam genutzter Freiräume, auf die das Konzept der Multicodierung in der Planung aufmerksam macht, erkennen wir einen wirksamen Zugewinn für Planungsprozesse in der räumlichen Planung, vor allem dann, wenn er in rekursiven Schleifen für die weitere Entwicklung von Freiräumen eingesetzt wird. Bauen ist ein Prozess (vgl. Burckhardt, Förderer 1972), weil Siedlungen und ihre Freiräume nie zu Ende gebaut sind, sondern als bewohnte und belebte Orte nach den gewandelten Ansprüchen zukünftiger Gesellschaften weiterentwickelt werden (müssen).

Abb. 3: Farbenfrohe Zahlenmagie. Kreidezeichnungen auf öffentlichem Gehweg am Zugang zu einer ‚Gated Community‘ in Frankfurt-Riedberg. (Foto von Hannah-Martha Siebel, 2025)

Nutzungsoffene Freiräume

Das Konzept der Multicodierung ist auch in anderer Hinsicht für die Planung fruchtbar. Denn an gebauten und genutzten Freiräumen lassen sich Spuren erkennen, die auf Nutzungsinteressen deuten, also die Bedeutung der Freiräume für die an einem Ort lebenden Menschen andeuten. Insofern werden die Freiräume durch die Nutzung codiert, bei der aktiven Beteiligung unterschiedlicher Gruppeninteressen multicodiert und im Nutzungswandel umcodiert. Im Unterschied zur explizit im Planungsverlauf vorgesehenen und bewusst beabsichtigten Multicodierung passiert die Multicodierung durch die Nutzung der Freiräume nebenbei, wenig bewusst und unabsichtlich. Diese Art der Multicodierung steht dabei durchaus einem gezielten Einsatz von Zeichen der Anwesenheit offen z. B. bei Graffiti (vgl. Baudrillard 1978). Die alltägliche Multicodierung und Neubestimmung der Freiräume durch diejenigen, die sich dort tatsächlich aufhalten, ist an deren praktischen Erwägungen orientiert. Menschen orientieren sich in der Nutzung von Freiräumen am Verhalten und Handeln anderer Menschen, zu dem sie sich affirmativ oder kritisch verhalten, und dabei selber Spuren hinterlassen. Im städtischen Alltag finden Codierungen, Interpretationen und Neucodierungen durch die beteiligten Menschen explorativ, variierend und in rückgekoppelten Deutungen und Handlungen statt.

Freiräume sind dann nutzungsoffen, wenn sie vielen Interpretationsmöglichkeiten durch die Nutzenden mit praktischen Umdeutungen offenstehen. Diese Möglichkeit der Aneignung von Freiräumen ist sowohl von ihrem materiellen Angebot als auch von sozialen Konventionen mitbedingt (Lorberg 2017). Letztlich kann man Freiräume als ein Handlungsangebot verstehen, das in eine kulturelle Sinnstruktur eingebunden ist (Hard 1990; Körner 2017). Ein Freiraum zeigt sich darin, dass Menschen in ihm handeln und Spuren hinterlassen, ihn aneignen und verändern können; er ist also dort, wo sie Selbstwirksamkeit erfahren können (Böse 1981; Bellin-Harder 2024; Lorberg, Bellin-Harder 2024).

Endnoten:

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