Im schienengebundenen Nahverkehr sind Doppelstockzüge als schnelle Regionalexpresslinien erfolgreich in der Bewältigung des Stadt-Umland-Verkehrs sind – so erfolgreich, dass auch sie an ihre Kapazitätsgrenzen geraten. Die Pendlerströme richten sich an ihnen aus, sodass die Lagegunst einer Kommune an dieser Strecke hoch ist. In Brandenburg hat das dazu geführt, dass neben den ‚klassischen‘ Umlandgemeinden auch Städte der sogenannten Zweiten Reihe von Zuzügen aus Berlin profitieren – aber nur, wenn sie am RE liegen. Der Artikel geht der Frage nach, inwieweit diese Entwicklung auf ein Zusammenspiel von Raumordnung und Bahnverkehrsplanung zurückgeht oder ob – so die These des Artikels – sich im Grunde genommen raumordnerisch die Bahnplanung nur nachvollziehen lässt.
Dezember 2021
Sammlung: Forschungsverbund Neue Suburbanität – Diskussionspapiere
02/21
doi:10.17170/kobra-202112205286