Der vorliegende Tagungsband versammelt Beiträge, die diese Spannungsfelder nicht auflösen, sondern bewusst offenlegen. Er versteht Suburbanität nicht als Randphänomen, sondern als Prüfstein gegenwärtiger Stadt- und Regionalentwicklung, wo sich zentrale Konflikte der Gegenwart auf ganz eigene Art verdichten: Wohnungsmangel und Flächenverbrauch, Mobilitätsabhängigkeit und Klimaziele, soziale Differenzierung und politische Teilhabe, planerische Gesamtziele und lokale Nutzungspraxen. Das Hamburger Umland, die Berliner Diskussionen um neue Stadtquartiere im Bezirk Pankow sowie die gelebten Erfahrungen am Münchner und Frankfurter Stadtrand (insbesondere der Riedberg) stehen dabei exemplarisch für unseren Forschungsgegenstand – die Neue Suburbanität.
doi:10.17170/kobra-2026052812192